Stereolithografie (SLA)


Wie funktioniert Stereolithografie?
Hier finden eine kurze Verfahrensbeschreibung.

Beschreibung der Stereolithografie (SLA)



Ber der Stereolithografie wird ein lichtaushärtender Kunststoff (Photopolymer), zum Beispiel Acryl-, Epoxid- oder Vinylesterharz, von einem Laser in dünnen Schichten (0,02–0,1 mm) ausgehärtet. Der Prozess findet in einem Bad statt, das mit dem lichtempfindlichen Phototpolymer gefüllt ist. Nach jedem Schritt wird das Werkstück aus der Flüssigkeit angehoben. Das flüssige Phototpolymer wird unter dem Teil durch einen Wischer, gleichmäßig verteilt. Nun wird das Teil wieder in das Bad abgesenkt. Dann fährt ein Laser, der von beweglichen Spiegel gesteuert wird, auf der neuen Schicht über die Flächen. Auf diese weise wird die Schicht ausgehärtet. Nun beginnt der Prozess mit der nächsten Schicht erneut. Die Stereolithografie ist das älteste Rapid Prototyping Verfahren. Sie bietet eine sehr hohe Bauteilqualität und Genauigkeit.

Stereolithografie findet man nicht nur beim Bau von Prototypen. Sie wird auch für die Herstellung von besonders kleinen und passgenauen Bauteilen verwendet. Entsprechende Anwendungen finden sich beispielsweise in der Elektronik.

Die Stereolithografie -ist nach Allgemeintoleranzen DIN ISO 2768-1 in die Kategorie "mittel" einzuordnen.

Konstruktionsrichtlinien


Design Spezifikationen


  • Minimale Wanddicke: 0,3 mm
  • Minimale Details: 0,3 mm
  • Maximale Bauraumgröße: 145 x 145 x 175 mm
  • Toleranzen: 0,1 mm
  • Geschlossene oder ineinandergreifende Teile: Ja

Haben Sie noch Fragen? Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Konstruktionstipps


  1. Das SLA-Verfahren eignet sich gut für die Herstellung dünnwandiger Strukturen. Zu beachten ist jedoch, das sich mit abnehmender Wandstärke die Bruchgefahr deutlich erhöht.
    Eine Wandstärke von unter 0,3 mm ist nicht möglich. Für eine stabile Wand sollte die Wandstärke mindestens 1 mm betragen.

    Abstände zwischen zwei Elementen wie beispielsweise einem Lüftungsgitter sollten mindestens 0,8 mm betragen.

  2. Gewinde ab M10 können gedruckt werden.
    Bei kleineren Gewinden oder Verbindungen, die mehrfach gelöst werden sollen, empfiehlt sich der Einsatz von Gewindeeinsätzen aus Metall.

  3. Ecken sollten wenn möglich immer mit einer kleinen Rundung versehen werden.

  4. Bohrungen bis ca. 0,5 mm können gedruckt werden. Kleinere Bohrungen müssen durch Bohren hergestellt werden.

  5. Bei Schrift ist eine Schriftgröße von ca. 3 mm als Minimum zu empfehlen.

  6. Bei frei stehenden Befestigungselementen empfiehlt es sich, diese mit Rippen zu versehen.

Diese Website nutzt Google Analytics. Möchten Sie nicht weiter getrackt werden, können Sie Goolge Analytics hier deaktivieren. Google Analytics deaktivieren.